Unser pädagogisches Konzept

Idee des LernZeitRäume-Konzepts ist die vielseitige Persönlichkeitsentwicklung aller Schülerinnen und Schüler im Rahmen des gemeinschaftlichen Schullebens.

Der Einfluss der Freinet-Pädagogik zeigt sich in der demokratischen Ausrichtung von unserem pädagogischen Konzept LernZeitRäume geprägtenSchulkultur und der erfahrungsbezogenen Pädagogik.

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist, den Kindern und Jugendlichen einen individuellen Weg zu einem selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Leben in unserer Gesellschaft zu bereiten.

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Unser Schulalltag zeichnet sich durch eine wertschätzende und weltoffene Schulkultur aus, die im Unterricht genauso wie im Gruppenleben und in der Schulgemeinschaft gelebt wird.

Es geht uns immer um das Individuum als Mensch unter Menschen. Die Schulkultur wird getragen von Strukturen und Ritualen, die Raum und Zeit für zwischenmenschliche Begegnungen und die erfahrungsbezogene Auseinandersetzung mit der Umwelt bieten.

Besonders erfahrbar wird unsere Schulkultur in der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes im Nachmittagsangebot z.B. in

  • den Gesprächskreisen und Stammgruppenzeiten
  • dem Schülerparlament
  • der wöchentlichen Feier
  • den themenbezogenen Arbeitsgruppen
  • dem gemeinsamen Essen
  • den Mentorengesprächen
  • der Alters- und Niveaumischungen bei unterschiedlichen Aktivitäten
  • der wertschätzenden Rückmeldekultur
  • den gemeinsamen Projekten und der Einbindung außerschulischer Lernorte

 

Zur Schulkultur gehört auch, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler gemäß ihren Stärken und Interessen in unterschiedliche Bereiche des Schullebens einbringen können und sich mit realen Situationen (im Sinne der Weltorientierung) auseinandersetzen müssen.

Schließlich gehört zu unserer Schulkultur die Einbindung der Eltern – sowohl in Form von Elterndiensten für die Schulgemeinschaft als auch als Erziehungspartner.

Unterricht im Rahmen des pädagogischen Zusatzprofils LernZeitRäume – Weltorientierung, Selbstverantwortlichkeit, Praxisnähe

Ziel dieser pädagogischen Arbeit im Rahmen des Zusatzprofils LernZeitRäume ist eine weltorientierte, selbstständige und gemeinsame Auseinandersetzung mit den verschiedenen Sachverhalten der Fachbereiche des Schulalltags. Grundlage dafür sind die Erfahrungen, Interessen und Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dies steht und erfolgt in Zusammenhang mit den im Vormittagsunterricht vermittelnden Kompetenzen gemäß der geltenden Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg – Grund-und Realschule sowie des Aufbaugymnasiums - , die hier eine Vertiefung und Festigung erfahren.

Daneben ist die Weltorientierung ein zentrales Prinzip unserer pädagogischen Arbeit. Weltorientierung bedeutet nicht nur, Themen mit Hilfe von praxisnahen Beispielen zu veranschaulichen. Vielmehr geht es um die Ausbildung eines kritischen Bewusstseins durch die Auseinandersetzung mit realen Situationen. Das Gelernte gilt es weiterhin vor einem größeren Sinn-Horizont zu reflektieren. Ziel ist es, eine Brücke zu bauen von den Interessen der Schülerinnen und Schüler hin zu der Welt, in der wir leben. So leisten wir mit diesem pädagogischen Zusatzprofil unseren Beitrag, der nächsten Generation ein Verantwortungsbewusstsein für unsere Welt und Gesellschaft zu vermitteln.

Die Ganztagesbetreuung bietet außerdem ein vielfältiges Angebot, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler Neues ausprobieren oder ihre Interessen vertiefen können. Dazu gehören der Schulgarten, das Rudern auf dem Neckar, verschiedene Ateliers, Werkstattarbeit, Stammgruppenzeiten und vieles mehr.  

Gut vernetzte Schulgemeinschaft

Das pädagogische Konzept der LernZeitRäume ist als eine lernende, organische Einheit zu sehen, die sich mit ihren Erfahrungen und anstehenden Herausforderungen kontinuierlich weiterentwickelt.

Auf unserem Weg arbeiten wir eng mit Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen, um neue Impulse und Rückmeldungen zu unserer Arbeit zu erhalten. Zudem unterstützt uns der gemeinnützige Verein LernZeitRäume e.V. als Vertretung und Förderer der Schulgemeinschaft auf vielfältige Weise. Bei allen Entwicklungen und Verbesserungen vergessen wir jedoch nie, um was es uns eigentlich geht: 

Im Mittelpunkt unseres Tuns, geleitet durch das pädagogische Profil LernZeitRäume, steht in einem gemeinschaftlichen Miteinander das Wohl unserer Schülerinnen und Schüler und deren individuelle Persönlichkeitsentwicklung.

Unsere Schulräume

In unseren Räumen sollen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene wohlfühlen. Holzregale und farbige Elemente schaffen eine wohnliche Atmosphäre, die sogenannte Schulwohnstube (Jenaplan 21).

Teppichböden und gemütliche Sofas laden zum Sitzen und Liegen und somit zu vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeitshaltungen und Arbeitsmethoden ein.

Auch die Flure, das Foyer und der Außenbereich laden zum Sitzen, Unterhalten und Arbeiten in individuellen Kleingruppen ein.


Den Kindern und Jugendlichen stehen mehrere Räume zur Verfügung, so dass sie ihren Arbeitsplatz frei wählen und sich auch im Unterricht bewegen können.

Die zum Arbeiten notwendigen Materialien stehen sichtbar und strukturiert zur Verfügung, so dass ein selbstorganisiertes unabhängiges Lernen möglich ist und gefördert wird.

Die älteren Gruppen richten sich Ihre Räume zu Beginn des Schuljahres individuell und altersangemessen ein. Die auf diese Weise geschaffene Wohlfühlatmosphäre unterstützt unser Ziel, das selbstständige Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern.


Auch unsere Pädagogen haben ihre persönlichen Arbeitsplätze in der Schule. So wird neben den Teamsitzungen zusätzlich der Austausch innerhalb des Teams gefördert.

Der Raum als „dritter Pädagogefördert mit seiner themenbezogenen Einrichtung und Ausstattung die forschende und entdeckende Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lebens- und Erfahrungswelt.