LernZeitRäume – Grundschule, Realschule und Aufbaugymnasium

Das Schulprofil LernZeitRäume des Heidelberger Privatschulcentrums (HPC Schulen) umfasst organisatorisch drei Schularten: Grundschule, Realschule und Gymnasium. Im Bereich Grundschule und Realschule bildet LernZeitRäume ein besonderes pädagogisches Schulprofil der bilingualen Grundschule bzw. der Realschule des HPC; im Bereich Gymnasium ein eigenständiges siebenjähriges Aufbaugymnasium (G9), das zum allgemeinbildenden Abitur führt.

Selbstverständlich richten sich alle Lerninhalte, schulorganisatorischen Aspekte und Abschlüsse nach den jeweils offiziellen Vorgaben und aktuellen Bildungsplänen für die Grundschule, die Realschule bzw. das Gymnasium in Baden-Württemberg.

Zugleich zieht sich die moderne alternative Pädagogik, die den LernZeitRäumen zugrunde liegt, gleichsam verbindend als roter Faden durch die drei Schularten des Profils hindurch.

Schülerinnen und Schüler, welche das Schulprofil LernZeitRäume der bilingualen Grundschule besuchen, bietet sich somit nach Abschluss ihrer Grundschulzeit die Möglichkeit, nahtlos in das LZR-Profil der Realschule oder später, ab Klasse 7, auch in das LZR-Aufbaugymnasium einzusteigen und auf diese Weise eine Schullaufbahn zu beschreiten, die pädagogisch und konzeptionell aus einem Guss ist.

Unabhängig davon ist selbstverständlich immer auch ein späterer Seiteneinstieg in das Schulprofil LernZeitRäume möglich.

Welche Fremdsprachen, Wahlpflicht- und Profilfächer werden angeboten?

  • Zunächst beginnen alle Schülerinnen und Schüler direkt ab Klasse 1 (im Schulprofil LZR der bilingualen Grundschule des HPC) mit Englisch als erster Fremdsprache. Der Spracherwerb erfolgt im Grundschulbereich hauptsächlich auf dem Wege der Sprachimmersion. Bei dieser Methode begegnen den Kindern die Sprachen Deutsch und Englisch im Schulalltag, indem sie von qualifizierten Muttersprachlern gesprochen werden. Dabei bleiben die Sprachen bei den Personen verankert.

  • Durch die intensive Unterstützung durch Gestik und Mimik, Lernmaterialien und den sinnstiftenden Kontext, in dem die Interaktion stattfindet, lernen die Kinder in dieser bilingualen Umgebung beide Sprachen weiter, auf ganz natürliche Weise, sehr ähnlich wie sie zunächst auch ihre Muttersprache erworben haben.

  • Ab Klasse 6 (im Schulprofil LZR der HPC-Realschule) ist es möglich, mit Französisch als Wahlpflichtfach der Realschule zu beginnen.

  • Alternativ können Realschülerinnen und Realschüler aber auch Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) oder Technik als Wahlpflichtfach ab Klasse 7 wählen.

  • Schülerinnen und Schüler, die sich für das LZR-Aufbaugymnasium entscheiden, belegen Französisch als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 bzw. führen die Sprache einfach weiter, falls sie damit schon in Klasse 6 der Realschule begonnen haben sollten.

  • In Klasse 9 des LZR-Aufbaugymnasiums entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für ein gymnasiales Profilfach – wahlweise kann dies das Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) (naturwissenschaftliches Profil) oder Spanisch oder Latein als dritte Fremdsprache (fremdsprachliches Profil) sein.

Ist ein Wechsel zwischen Realschule und Aufbaugymnasium im Schulprofil LZR möglich?

  • Grundsätzlich ist dies unter bestimmten Voraussetzungen gut möglich. So können Gymnasialschüler in den Klassenstufen 7 bis 9 relativ problemlos in die Realschule wechseln, wo sie dann Französisch als Wahlpflichtfach belegen.

  • Umgekehrt können Realschüler, die Französisch als Wahlpflichtfach gewählt haben, in das Aufbaugymnasium wechseln, wo sie Französisch als zweite Fremdsprache weiterführen. Hingegen können Realschüler, die AES oder Technik als Wahlpflichtfach belegt haben, i.d.R. nicht ohne Weiteres auf das Aufbaugymnasium wechseln, da ihnen dort Französisch als zweite Fremdsprache fehlen würde.

  • Nach einem angemessen erfolgreichen Abschluss ihrer Mittleren Reife in Klasse 10 bietet sich ihnen aber durchaus die Option, in Klasse 11 des LZR-Aufbaugymnasiums einzusteigen, wo sie dann Französisch für drei Jahre als sogenannte späte Fremdsprache belegen, und auf diese Weise Ihren Schulweg in Richtung allgemeinbildendes Abitur weitergehen können.