Um jeder Schülerin und jedem Schüler ein optimales Lernumfeld zu bieten, setzten wir auf gemeinsames Lernen in kleinen, leistungs- und altersgemischten Gruppen (Stammgruppe). Sie helfen den Kindern dabei, sich zu orientieren und lassen ihnen Zeit und Raum, um ihre eigenen Fähigkeiten, Talente und Grenzen kennen und schätzen zu lernen – in ihrem Tempo, kreativ und selbstbestimmt.

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und erfahren Sie mehr über den Alltag an unserer Schule.
Wildkatzen in Aktion – unsere Untergruppe

Wildkatzen – so heißt unsere Untergruppe mit Schülerinnen und Schülern der Schuljahre 1 bis 3. Für sie ist das neue Schuljahr immer ein ganz besonderes Ereignis: Alles ist neu und unbekannt, viele schwanken zwischen freudiger Erwartung und Angst dem ersten Schultag entgegen.

Wie funktioniert der Wochenplan? Wo finde ich Materialien? Wann beginnt die Pause? Und was ist eigentlich der Mittagsdienst? Damit sich die Neulinge in unserer Schule schnell zurechtfinden, nehmen sie die älteren Schülerinnen und Schüler an die Hand.

Im Schulalltag helfen den Kindern gemeinsame Morgenkreise, Stammgruppen und Spielzeiten dabei, sich zu orientieren und neue Erfahrungen zu sammeln, um ein eigenständiges Lernen zu fördern. Den täglichen kleinen und großen Sorgen der Kinder widmen sich die Gruppenleiter in persönlichen Gesprächen. Sie empfangen die Kinder am Morgen mit freundlichen Worten, vermitteln bei Streitigkeiten und begleiten die Kinder in ihrem individuellen Lernprozess.


Unsere Mittelgruppe – die Waschbären

Nach dem beliebten Tier ist unsere Mittelgruppe der Schuljahre 4 bis 6 benannt. Mit Beginn des 4. Schuljahres wechseln die Kinder der Untergruppe in die Mittelgruppe. Dieses große Ereignis wird vor den Sommerferien gebührend gefeiert: Die Kinder lernen ihre neuen Gruppenleiterinnen und -leiter kennen und werden von den Schülerinnen und Schülern der bisherigen Mittelgruppen empfangen. An diesem Tag finden die Kinder Zeit und Raum, um Fragen zu stellen und Wünsche zu ihrem neuen Schulabschnitt zu äußern. Sie gehören nun zu den „Großen“ der Schule.

Ab jetzt sind die Schülerinnen und Schüler zu einem entscheidenden Maße selbst für das Lernen verantwortlich: Sie planen zunehmend selbständig, welche Aufgaben sie in welcher Zeit bearbeiten. Beraten werden sie dabei von den Gruppenleiterinnen und -leitern.

Sowohl in den Kursen Mathematik und Deutsch als auch in den Fremdsprachen lernen die Kinder ab der Mittelgruppe in Kleingruppen, um den Fähigkeiten und fachlichen Begabungen der Kinder Rechnung zu tragen („Niveaugruppen“). Themenbezogene Gruppenarbeiten sorgen zudem dafür, dass die Bedürfnisse der heranwachsenden Jungen und Mädchen berücksichtigt werden und sie sich individuell entfalten können. Auch in den Naturwissenschaften und dem Fächerverbund EWGG (Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde und Geschichte) arbeiten die Kinder gemeinsam in Projektgruppen, setzen eigene Interessensschwerpunkte und lernen, Themen selbstständig zu erschließen.

Bei Fragen und Problemen ruft die Gruppengemeinschaft einen Gruppenrat zusammen, um Lösungen zu finden, für die alle gemeinsam verantwortlich sind.


Klebrige Füße und große Tatzen – unsere Obergruppen Geckos und Tiger

Wie der Aufstieg in die Mittelgruppe wird auch der Beginn des 7. Schuljahres als Gecko oder Tiger ausgiebig gefeiert: Die Kinder werden von ihren neuen Gruppenleiterinnen und -leitern empfangen und nutzen ihre ersten Stunden als Obergruppenschüler, sich über Erwartungen an das neue Schuljahr auszutauschen und erste Pläne für neue Projekte zu schmieden.

Die Verantwortung für das Lernen liegt nun hauptsächlich in den Händen der Schülerinnen und Schüler. Die Gruppenleiterinnen und -leiter stehen ihnen beratend zur Seite und helfen bei der Auswahl der Pflicht- und Wahlthemen.

Auch in der Obergruppe finden viele Kurse in themenbezogen Niveaugruppen statt. Ein breites Themenspektrum in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaftswissenschaften ermöglicht es den Jugendlichen, sich umfassendes Allgemein- und Spezialwissen anzueignen – das sie in Praxisprojekten erproben können. Durch Praktika in sozialen Einrichtungen, im Handwerk und der Industrie erhalten die Jugendliche erste Einblicke in die Berufswelt.

Die Stammgruppe besteht als wichtiges verbindendes Element fort: Sie gibt Sicherheit und bildet den Rahmen für das eigenverantwortliche und soziale Lernen der Jugendlichen. So übernehmen die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Bildungswege (Realschule bzw. Aufbaugymnasium) Verantwortung für einander und fördern ihre eigenen Begabungen – durch Partner- und Kleingruppenarbeiten, fächerübergreifende Projektgruppen sowie individuelle Lernzeiten.


Unsere Oberstufe

Mit Entstehung der ersten Oberstufe waren sich die Schülerinnen und Schüler einig: einen Tiernamen braucht es nicht mehr! Die Identifikation mit der Schulidee ist über viele Jahre gewachsen und wird tagtäglich gelebt.
Die Verantwortung für das Lernen liegt weitestgehend in den Händen der Schülerinnen und Schüler, das soziale Netz ist die Stammgruppe, alle Fachpädagogen stehen ihnen beratend und begleitend zur Seite.

Die Zielsetzungen werden von den am Ende des 10. Schuljahres stehenden Realschulprüfungen geprägt, die für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend sind. Allgemein- und Spezialwissen werden vervollkommnet, Einblicke in die Berufswelt werden im 14tägigen Praktikum vertieft.

Gemeinsame und getrennte Lernangebote bieten den Schülern des 9. Schuljahres Einblicke in die Vorbereitung auf Prüfungen, den Prüflingen ermöglichen sie umfangreiche Übungs- und Wiederholungsmöglichkeiten, um im April und Juni fit für die Bewährungsprobe zu sein.


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